Artikel
0 Kommentare

Wie ich werde, obwohl ich schon bin.

Ich warte immer noch drauf, dass es passiert. Der große Knall. Der Graben. Es geht mir schon viel zu lange gut. Die Angst wird noch lange in mir wohnen. Niemand kann das so verstehen wie ich. Was ich gesehen und erlebt habe.

Wenn ich ins Büro gehe, habe ich Angst, dass jemand sagt, jetzt musst du gehen. Jedes Wort in jeder Konversation, ich überprüfe, hinterfrage mich, hast du jetzt das richtige gesagt, warst du zu unfreundlich, zu ungeduldig? Doch irgendwann werde ich müde zu überprüfen. Nur mal kurz loslassen. [Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Und auch wenn ich damit komplett alleine bin: Ich will nicht nach Berlin!

Momentan ist die Blogging-Luft wieder etwas raus und ich fülle dafür den Empty Space drüben auf Instagram. Auf den 3. (von 6) Schottland-Teil(en) müsst ihr noch etwas warten. Dafür gehe ich morgen in Kordel 5 Stunden wandern und das wird zuerst verbloggt 🙂 (Ich freu mich so riesig!!!!)

Mein Alltag ist derzeit ziemlich busy, ich bereite langsam meinen Umzug vor und kümmere mich um einen Job und solche Dinge. Nebenbei habe ich ganz unterbewusst das Bücher lesen wieder ins Herz geschlossen. Wer mich kennt weiß dass ich in meiner Kindheit genug Bücher gelesen habe dass es für drei Leben reicht, aber ein wenig weh tat es mir schon, seit Jahren nur mehr digitale anstatt Papierseiten gewälzt zu haben. Grund ist dieses Buch: Ready Player One. Ich hatte es mir neben „Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr Leid“ (was ich aufgrund der Erinnerung an reale Lebensereignisse pausieren musste) auf Englisch für Schottland geholt, dann aber daheim gelassen. Hätte ich es mal besser eingepackt! Erst einmal basiert es auf den 80ern und hat gaaaanz viele tolle Anspielungen, Lyrics und Persönlichkeiten (ich sage nur: „Pretty in Pink“). Und gleichzeitig spielt es in der Zukunft und hat mit Virtual Reality zu tun. Die Story flasht mich grade total. Hab es sicher in ein, zwei Tagen ausgelesen. Und was lese ich dann??

Zum Post-Titel: Ich bin ja gerade auf Job-Suche aka beginne sie nächste Woche. Wie die Geschichte ausgeht kann ich nicht sagen, ich lasse mich da (hoffentlich positiv!) überraschen. Aber ich werde in letzter Zeit oft, vor allem von „Kollegen“ gefragt, wo es mich hinzieht, Hamburg, München, Berlin, Amsterdam? Ja, ohne Frage, das sind alles ganz fantastische Städte. Und mit Sicherheit gibt es dort ein tolles Kreativszenen-Flair und tolle Menschen und fancy Hipster-Sachen. Ich weiß nicht genau woher dieses Klischee kommt, dass man als Hochschulabsolvent gleich die ganz große Entscheidung für eine möglichst weit von der Heimat entfernte Stadt trifft. Jedenfalls passt sie nicht zu mir. Ich brauche nämlich kein Hipstertum. Und kein freies Obst oder After-Job-Kickoff-Parties oder irgendwelche „Benefits“. Ich möchte einfach einen schönen Job finden mit tollen Kollegen von denen ich lernen und mit denen ich mich austauschen kann und wir coole Projekte rocken. Im Team. Dafür brauche ich gar nicht nach Amsterdam oder Berlin.

Mich zieht es nach Bonn, zurück in meine Heimat. Ich mag dass die Menschen dort alle so „normal“ sind. Und rheinisch entspannt. Und ich mag, dass ich dort meine Familie und meine Freunde in der Nähe habe, denn die sind es die mich (neben meinem Job) glücklich machen. Was nützt mir denn ein grandioser Job in Berlin, wenn ich ständig gestresst zu Geburtstagen nach Hause pendeln muss oder die wichtigsten Ereignisse meiner Freunde verpasse?

I don’t need fame, I need happy.

Und den Rhein. Und das Siebengebirge. Und die Hofgartenwiese. Und Sonne. Und einen Computer. Mehr brauch ich nicht.

Cheers to being happy!!

Artikel
0 Kommentare

Wandern in Trier und Umgebung – 1. Der Weinwanderweg

IMG_20160904_184315

Es ist beängstigend, wie anpassungsfähig der Mensch ist. Vor 3 Wochen war ich noch im Abenteuer Schottland, und heute lebe ich wieder ganz normalen Alltag, mit Einkaufen, Shoppen, Serien gucken und Internet. Damit der Alltag aber nicht die Überhand gewinnt, habe ich mir nach dem Bewandern des Cow Hill Trails das Ziel gesetzt, bis im nächsten Jahr genug Kondition zu haben, um den Ben Nevis (je 4 Stunden Auf- und Abstieg) zu besteigen. Das Anstrengende am Wandern dort ist nicht die Höhe, sondern der lange, steil ansteigende Aufstieg, der einem Stück für Stück die Puste raubt. Pausen sind daher unumgänglich![Weiterlesen]