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Terrible Love.

Vor einigen Tagen sah ich einen bewegenden Film. Darin gibt es eine prägende Szene, die von dem Song „Terrible Love“ von The National begleitet wird. The National mag ich ja schon immer und diese Filmszene hat mich an das ganz großartige Album „High Violet“ von 2010 erinnert, das ich kurz nach Erscheinen wochenlang rauf und runter gehört habe. In „Terrible Love“ singt Matt Berninger:

It’s a terrible love that I’m walking with spiders
It’s a terrible love that I’m walking in
It’s a terrible love that I’m walking with spiders
It’s a terrible love that I’m walking in
It’s quiet company, it’s quiet company

Diese Zeilen mit Berninger’s tiefer, ausdrucksstarker Stimme erzeugen bei mir immer eine Gänsehaut, so wie viele seiner Songs.[Weiterlesen]

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Dockville: ein inoffizieller Festivalguide.

Regel Nr.1: Ein Festival ist ein Festival und kein Konzert. Bei einem Konzert geht man nach der Band nach Hause. Bei einem Festival geht die Party dann erst richtig los, bzw: Die Party ist nicht da wo man sie vermutet.

Regel Nr.2: Wenn man dir am Eingang den mysteriösen Satz „Irische Nonnen verklagen Investmentbank“ sagt, bedeutet das nicht gleich, dass es sich um eine geheime Aktion mit akuter Wichtigkeit handelt. Manchmal machen sich die Menschen nämlich einfach nur einen Spaß 😉

Regel Nr.3: Auch wenn da steht, dass Getränkemitnahme verboten ist – Trinkpäckchen lassen sich immer durch die Taschenkontrolle schmuggeln.

Regel Nr.4: Als Geheimtipp vorausgesagte Bands/Künstler können sich live als absoluter Reinfall entpuppen. So im schlimmsten Fall passiert bei Uffie. Mit dem Hubschrauber eingeflogen, liefert sie eine ziemlich dürftige  Show, die wir zugunsten einer leckeren Fritten und Jamie T. verlassen.

Kurz nach der Ankunft hatte uns schon Sophie Hunger begeistert. Ihre tiefgründigen Songs nehmen uns mit, und wir brauchen sowieso eine Weile zum Begreifen, hatten wir ihre Platten doch online als „Mist“ abgestempelt. Tja, so kann man sich täuschen! Portugal the Man kriegen wir nur noch kurz mit, leider, I blame Coco ist ganz witzig aber ziemlich aufgedreht, an der Hauptbühne platzen wir noch in den Auftritt von Shantel und tanzen mit der fröhlich feiernden Menge zu russischen Polka-Elektro-Hits. Als Abschluss vor den Helden rocken Duné, die ich noch nicht kannte. Der Freitag macht bis dahin schon ganz schön Lust auf mehr…hier ist irgendwie alles anders als bei der Rheinkultur oder Konzerten, merken wir schnell.

Irgendwie macht es hier nichts, nicht stundenlang an der Bühne zu verharren. Alle sind so entspannt, dass die Musik zur Hintergrundbeschallung mutiert, aber trotzdem die Atmosphäre aufrecht erhält.[Weiterlesen]