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Bonn und das Schwimmbad

Vor etwa drei Wochen bin ich meiner Bürgerpflicht nachgegangen und habe im ersten Bonner Bürgerentscheid abgestimmt. Es ging darum, ob das Bad Godesberger Kurfürstenbad wiedereröffnet und saniert werden soll. Man konnte mit „Ja“ oder „Nein“ abstimmen.

Man muss dazu wissen dass die Bädersituation in Bonn schon seit Jahren prekär ist. Es fehlt Geld für die Sanierung der alten aber sehr beliebten Bäder. Schon oft stand das Melbbad auf der Kippe, ein Freibad, ohne das ich mir Bonn gar nicht vorstellen könnte. Bonn geht es finanziell schlecht, aus vielen Gründen. [Weiterlesen]

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Verdammte Filterbubble.

Am Montag war ich nach gaaanz langer Zeit mal wieder beim Webmontag Bonn. Lina organisiert den seit Jahren vorbildlich und großartig und ich wollte einfach mal wieder unter guten Leuten sein.

Diesen Montag hielt Johanna vom bonn.Lab einen Vortrag über das Projekt #bonnfiji. Dabei geht es um Unterstützung und Aktionen zum UN-Klimagipfel, der vom 6.-17. November 2017 anstelle auf dem viel zu kleinen Fiji in Bonn stattfindet (Fiji ist eigentlich Vorsitz für den Gipfel in diesem Jahr). Um die 20.000 Delegierten und Mithelfenden unterzubringen sucht die Stadt Bonn dringend private Unterkünfte. Jeder kann also mithelfen, indem er einfach einen Schlafplatz zur Verfügung stellt. Sich informieren kann man auf Facebook hier und hier sowie bei der Stadt Bonn. Der Vortrag von Johanna war echt toll und sie zeigte, welche Aktionen schon durchgeführt wurden und geplant werden.

Johanna bat zu Beginn um eine kurze Vorstellungsrunde, um zu erfahren, was jeder einzelne Anwesende für den Klimaschutz tut. Da kamen ganz tolle, lustige und erschreckende Antworten zustande:[Weiterlesen]

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Von Filterblasen und Lesungen.

Auch mich haben die Entwicklungen der letzten Woche etwas überwältigt. Ich starrte morgens um sechs Uhr mit müden Augen auf Twitter und dachte „Ist das der ihr Ernst?!“ Auch wenn ich nicht naiverweise geglaubt hatte, dass Hillary gewinnt, weil ich gesehen habe was hier in Deutschland mit der AfD passiert ist, so machte mich doch diese Wand an roter Farbe in der Bundesstaaten-Karte sprachlos.

Ich habe schon länger Schwierigkeiten mit der traditionellen us-amerikanischen Mentalität. Ich meine damit die Ansichten und Traditionen der Südstaaten-Bewohner. Ich bin mal auf Instagram einer jungen Frau aus den USA gefolgt, die tolle sportliche Kunststücke zeigte. Eines Tages postete sie jedoch ein Bild mit einer Waffe und einem fröhlichen Kommentar á la „Heute schieße ich aus Spaß mal ein bisschen auf dem Feld in der Gegend herum.“[Weiterlesen]