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Yoga Progress.

Ich mache jetzt seit ca. zwei Jahren Yoga, und noch immer ist es das beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Das tolle ist, dass ich direkt in meinem ersten Kurs im Unisport an der Uni Trier einen richtig tollen Lehrer hatte, der mir eine Form des Hatha-Yogas beigebracht hat, auf die ich immer wieder zurückkommen kann. Ich habe bisher auch andere Yoga-Arten und sogenannte „Flows“ mitgemacht und kann nun aus einem Repertoire an Übungen schöpfen. Manche gefallen mir nämlich nicht so gut und die ersetze ich dann durch Übungen, die besser zu mir passen.

Von Mai bis September habe ich nun Yoga bei Sport im Park in Bonn mitgemacht. Zudem bin ich derzeit im Studio 52 im Schnupperkurs, und es gefällt mir richtig, richtig gut! Heute hatten wir in der Vertretung Kundalini-Yoga, bei dem man sehr viele Atemübungen macht. Einige davon haben mir heute Schwindel eingebracht, so viel Sauerstoff lassen sie im Körper fließen. Man entspannt danach aber direkt und so kann nichts passieren. Sowieso höre ich bei jedem komischen Gefühl sofort auf mit dem Asana – Yoga soll sich gut anfühlen. Es hat mir extrem gut gefallen und ich werde in Zukunft sicher mal Hatha- und Kundalini-Yoga mischen.

Warum ich diesen Blogpost aber schreibe, ist die Verbesserung die sich eingestellt hat. Sie soll für euch eine Motivation sein, nicht aufzugeben. Im Mai war ich noch sehr ungelenkig, alles fiel mir schwer und die Zehen konnte ich schon gar nicht berühren. Aber mit viel Wiederholung merke ich nun langsam, wie die Übungen leichter gehen, mehr Kraft und Vertrauen in meinen Armen steckt, die Atmung fließt und die Erholung nach der Dehnung und Entspannung größer wird. Besonders am herabschauenden Hund und dem ganzen Sonnengruß bemerke ich, wie leicht mir das alles mittlerweile fällt. Es ist ein richtiges Glücksgefühl, ein Adrenalinstoß, der da durch einen durch fährt. Ich habe zwischendurch auch oft Flows zu Hause gemacht (zwischen einer und zwei Stunden mit Anfangs- und Endentspannung, Aufwärmen und Asanas) und gerade die Dehnübungen und die vielen, vielen Wiederholungen haben mir dabei geholfen, weiter zu kommen. Es ist wichtig dass man regelmäßig Yoga macht, mindestens einmal die Woche, nicht nur einmal im Monat. Ich merke nun auch wie sich ganz langsam an meinem Körper etwas verändert. Und das nach nur 5 Monaten, und völlig ohne Krafttraining im Fitnessstudio oder Ernährungsumstellung!

Das tollste ist aber immer noch die gute Laune, die ich mit aus dem Studio nehme! Alle Sorgen und Ängste sind wie weggeblasen und ich gehe frisch und erholt in den nächsten Tag. Ich überlege schon, mir ein Ticket zu holen, mit dem ich mehrmals in der Woche zum Kurs gehen kann 😉

Hier also mein Rat: wenn ihr das Gefühl habt ihr kommt nicht weiter, beobachtet euch selbst. Wie fühlt ihr euch bei einer Übung? Was löst sie in euch aus? Wenn sie Unbehagen auslöst (aber nicht in Form von Anstrengung, die ist gut!) dann ist die Übung vielleicht nicht das richtige für euch. Oder ihr haltet sie noch falsch – dann bittet euren Lehrer um Korrektur der Haltung! Ich hatte auch eine Phase, wo nichts woranzugehen schien, und jetzt merke ich wie es weitergeht. Das ist völlig normal. Haltet durch, hört auf euch selbst und macht Yoga so, wie es euch gut tut, und nicht, wie es euch jemand vorschreibt.

Namaste 🙂

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Die Bedeutung von Yoga in meinem Leben.

Zum Yoga kam ich durch einen Zufall. Ich hatte mich schon immer dafür interessiert, aber ich hatte – wie viele von euch sicher auch – eine völlig falsche und verquere Vorstellung davon, was Yoga eigentlich ist. Im Alltag wird Yoga immer mit sehr komplexen, schwer vorstellbaren Körperhaltungen „vermarktet“. Jeder der diese sieht denkt sich automatisch, „das kriege ich mit meinem Körper nie hin!“. Und wendet sich ab.

Im Frühjahr 2015 bot eine Dame auf dem gerade erst gegründeten Barcamp Bonn eine Yoga-Session an. Und zwar „in voller Montur“, das heißt, niemand musste Schuhe oder sonst etwas ausziehen. Das war das erste, was mich verwunderte. Das zweite war, dass die Übungen gar nicht so schwer waren. Schwer zu halten, ja, manche, wenn man durch jahrelange Inaktivität sein Gleichgewichtsgefühl etwas verloren hat. Aber insgesamt waren es alles Übungen, die machbar sind. [Weiterlesen]