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Bonn und das Schwimmbad

Vor etwa drei Wochen bin ich meiner Bürgerpflicht nachgegangen und habe im ersten Bonner Bürgerentscheid abgestimmt. Es ging darum, ob das Bad Godesberger Kurfürstenbad wiedereröffnet und saniert werden soll. Man konnte mit „Ja“ oder „Nein“ abstimmen.

Man muss dazu wissen dass die Bädersituation in Bonn schon seit Jahren prekär ist. Es fehlt Geld für die Sanierung der alten aber sehr beliebten Bäder. Schon oft stand das Melbbad auf der Kippe, ein Freibad, ohne das ich mir Bonn gar nicht vorstellen könnte. Bonn geht es finanziell schlecht, aus vielen Gründen. [Weiterlesen]

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Das Leben kann auch schön.

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Seit 14 Tagen, 16 Stunden und 46 Minuten wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. Und warte immer noch auf den Haken. Es muss ihn geben. Es ist alles zu perfekt. Ich schreibe diesen Post von meinem Hinterhoflagen-Balkon mit Blick auf eine riesige, pink-blühende Magnolie, einen weiß-blühenden Apfelbaum, bepflanzte Blumenkästen und Hinterhofgärten. Ich habe wunderbar geschlafen in meinem separaten Schlafzimmer, eben haben mich die [Weiterlesen]

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Verdammte Filterbubble.

Am Montag war ich nach gaaanz langer Zeit mal wieder beim Webmontag Bonn. Lina organisiert den seit Jahren vorbildlich und großartig und ich wollte einfach mal wieder unter guten Leuten sein.

Diesen Montag hielt Johanna vom bonn.Lab einen Vortrag über das Projekt #bonnfiji. Dabei geht es um Unterstützung und Aktionen zum UN-Klimagipfel, der vom 6.-17. November 2017 anstelle auf dem viel zu kleinen Fiji in Bonn stattfindet (Fiji ist eigentlich Vorsitz für den Gipfel in diesem Jahr). Um die 20.000 Delegierten und Mithelfenden unterzubringen sucht die Stadt Bonn dringend private Unterkünfte. Jeder kann also mithelfen, indem er einfach einen Schlafplatz zur Verfügung stellt. Sich informieren kann man auf Facebook hier und hier sowie bei der Stadt Bonn. Der Vortrag von Johanna war echt toll und sie zeigte, welche Aktionen schon durchgeführt wurden und geplant werden.

Johanna bat zu Beginn um eine kurze Vorstellungsrunde, um zu erfahren, was jeder einzelne Anwesende für den Klimaschutz tut. Da kamen ganz tolle, lustige und erschreckende Antworten zustande:[Weiterlesen]

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Ankommen.

Seit 24 Tagen bin ich nun „so richtig“ wieder in Bonn. Seitdem ist eine ganze Menge passiert, um mich herum und mit mir.

Die Entscheidung hierher zurückzukommen war goldrichtig. Ich war schon lange nicht mehr so zufrieden. Bis zur völligen Entspanntheit braucht es noch eine abgearbeitete To-Do-Liste und eine Runde Yoga, aber ich merke jetzt schon, wie mich der Wechsel glücklicher macht.

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Lampions.

lampions-medium

Ich lief heute durch die Stadt und es war diesig und kalt und grau. Die Luft tat gut in der Lunge. Ich stieg eine Treppe hinauf und überblickte von einem Ausguck die Dächer der Häuser. Dann stellte ich fest dass die Yashica nicht mehr auslöst. Also irrte ich umher auf der Suche nach Schönem für den Kopf. Es war ganz in Ordnung. Später gab es Zucker in Form von Kakao. Mit Schlagsahne. Auf alles gehört Schlagsahne, finde ich. Heute.

Wenn ich schon nicht mehr blogge, und alles doof finde und vor mir herschiebe, und der Herbstblues mich ganz und gar gepackt hat, dann poste ich wenigstens Bilder von Lampions. Die schaukelten bunt und lebendig im Herbstwind, als wollten sie sagen: „Hey, wir wollen noch nicht gehn, die nächste Grillfeier ist nur einen Sommer entfernt!“ Wie recht sie haben!