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Die Bedeutung von Yoga in meinem Leben.

Zum Yoga kam ich durch einen Zufall. Ich hatte mich schon immer dafür interessiert, aber ich hatte – wie viele von euch sicher auch – eine völlig falsche und verquere Vorstellung davon, was Yoga eigentlich ist. Im Alltag wird Yoga immer mit sehr komplexen, schwer vorstellbaren Körperhaltungen „vermarktet“. Jeder der diese sieht denkt sich automatisch, „das kriege ich mit meinem Körper nie hin!“. Und wendet sich ab.

Im Frühjahr 2015 bot eine Dame auf dem gerade erst gegründeten Barcamp Bonn eine Yoga-Session an. Und zwar „in voller Montur“, das heißt, niemand musste Schuhe oder sonst etwas ausziehen. Das war das erste, was mich verwunderte. Das zweite war, dass die Übungen gar nicht so schwer waren. Schwer zu halten, ja, manche, wenn man durch jahrelange Inaktivität sein Gleichgewichtsgefühl etwas verloren hat. Aber insgesamt waren es alles Übungen, die machbar sind. [Weiterlesen]

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Terrible Love.

Vor einigen Tagen sah ich einen bewegenden Film. Darin gibt es eine prägende Szene, die von dem Song „Terrible Love“ von The National begleitet wird. The National mag ich ja schon immer und diese Filmszene hat mich an das ganz großartige Album „High Violet“ von 2010 erinnert, das ich kurz nach Erscheinen wochenlang rauf und runter gehört habe. In „Terrible Love“ singt Matt Berninger:

It’s a terrible love that I’m walking with spiders
It’s a terrible love that I’m walking in
It’s a terrible love that I’m walking with spiders
It’s a terrible love that I’m walking in
It’s quiet company, it’s quiet company

Diese Zeilen mit Berninger’s tiefer, ausdrucksstarker Stimme erzeugen bei mir immer eine Gänsehaut, so wie viele seiner Songs.[Weiterlesen]

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Das Leben kann auch schön.

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Seit 14 Tagen, 16 Stunden und 46 Minuten wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. Und warte immer noch auf den Haken. Es muss ihn geben. Es ist alles zu perfekt. Ich schreibe diesen Post von meinem Hinterhoflagen-Balkon mit Blick auf eine riesige, pink-blühende Magnolie, einen weiß-blühenden Apfelbaum, bepflanzte Blumenkästen und Hinterhofgärten. Ich habe wunderbar geschlafen in meinem separaten Schlafzimmer, eben haben mich die [Weiterlesen]

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Life is never easy.

Es ist so einiges passiert. Aber ich habe mich mit dem Bloggen zurückgehalten, weil meine Stimmung oft so im Keller war, dass ich Angst hatte etwas Gemeines zu schreiben. Also habe ich nichts geschrieben. Jetzt wird die Stimmung langsam besser. Der Frühling kommt und ich fühle, dass sich die Dinge zum Guten wenden.

Ich erinnere mich noch genau an die letzte Woche meiner Bachelorarbeit. Ich hatte alles genau durchgeplant, denn ich wollte in der zweiten Augustwoche nach Schottland, und mein Zeitplan ging auf. Dieser Moment, wenn du denkst du kannst alles von dir abfallen lassen, loslassen, mal wieder du selbst sein. Und dann stehst du in der Druckerei und alles geht schief. Wirklich alles. [Weiterlesen]

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More money, more problems.

In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken über Lebensstandards gemacht. Für mich ist es eine völlig neue Erfahrung, jeden Monat ein Gehalt zu bekommen. In der Ausbildung gab es das auch, aber das war ein geringer Betrag, der kaum zum Leben reichte, damals war man jung und hatte keine Ahnung, wie man Geld verwalten soll, keine Pläne für die Zukunft, keine Sorge, dass man die Familie nicht wird ernähren können. Ich bemerke, wie ich mich verändere. Früher habe ich mühsam arbeiten und sparen müssen, um mir etwas zu leisten. Doch was dahinter geschieht, sieht niemand.

Nach außen hin: Fotos von Cafés und Einkäufen und Essen auf Tellern auf Instagram.

The real life: Im Café die letzten 5-Cent-Stücke zusammengekratzt, um das Stück Kuchen bezahlen zu können. Mit einem Teil des Geldes für die Miete günstige Schallplatten gekauft, damit man sich auch mal was gönnen kann.[Weiterlesen]