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Facebook langweilt mich.

Vor zwei Jahren öffnete ich das letzte Mal Reeder, meine Feedreader-App. Nachdem ich die Reizüberflutungsphase aufgrund der Vielzahl von Artikeln ein Jahr zuvor überwunden hatte, kam eine Phase, in der ich gänzlich auf gefiltertes Lesen verzichtete. In den letzten zwei Jahren verlagerte ich meinen Internetkonsum auf Facebook, Twitter, sowie lokale und überregionale Nachrichten-Seiten.

Twitter passte jedoch noch nie in diese „Wissensdurst“-Liste. Twitter hat es trotz seiner steigenden Kommerzialisierung geschafft, ein stetiger und unaufdringlicher Begleiter zu bleiben. Die Möglichkeit, Benutzer und Themen zeitweise zu „muten“ oder Accounts mit einem Klick zu entfolgen ist eine Funktionalität, die Twitter zu dem macht, was es ist: höchst personalisierbar, höchst effektiv.

Was mich an erster Stelle an Facebook nervt, ist die fehlende persönliche Filtermöglichkeit von Inhalten. Ich benutze seit Jahren einen Adblocker zum Verbergen der Werbung auf der Seite, mir ist nicht klar wie andere Leute es schaffen, Facebook *mit* Werbeanzeigen zu verarbeiten. [Weiterlesen]

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Stöckchen von Carolin!

Wenn wir schonmal dabei sind, beantworte ich doch mal das Stöckchen von Caro. Ich blogge eh viel zu wenig, also: danke. Here we go!

1. Wie lautete dein allererster Tweet?

 

2. Was ist das Böseste, was du über die digitalen Medien je gedacht, gesagt oder geschrieben hast?

Gedacht: Meine digitale Reputation in den Sozialen Medien wird mir noch meine Karriere verhageln. Ansonsten würde ich nie ein böses Wort über Digitales verlieren!

3. Kannst du noch offline sein?

Ja. Tagelang. Aber nur wenn ich es freiwillig entscheiden kann. Nach dem Umzug hatten wir fünf Wochen kein Internet, und als die selbständige Webarbeit darunter zu leiden anfing fand ich das gar nicht mehr lustig 😉

4. Eine Erfindung (außer Zeitreisen), die fehlt?

Wireless Everything. Wie ich manchmal meine Ladekabel verfluche!! Aber da arbeiten die ja dran. Ich hoffe, dass man in Zukunft auf  Tischen und Panels und so laden kann und sich das Thema „Ich hab da kein Kabel für“ erledigt.

5. Google+ kann man getrost verlassen, oder?

Jup. Da geht nix mehr. Wie Wave, groß gehypt, schnell in der Versenkung verschwunden.

6. Wie lässt sich der digitale Graben überwinden?

Durch ganz viel Erklären und Geduld. Immer wieder. Auch wenn man’s leid ist. Ich mache da neulich gute Erfahrungen mit. Wenn man einmal an dem Punkt ist, wo dem Gegenüber der Mehrwert bewusst wird, hat man gewonnen.

7. Drei Twitteraccounts, denen man unbedingt folgen sollte?

@nbccommunity, für die tägliche Dosis „Community“ (nur wenn man die Serie gesehen hat und mag!)
@ellebil, für die tägliche Dosis „Starren“ und schöne Ironie und schwarzer Humor. Und viele gute Sachen über Bonn.
@NathanFillion, für in Erinnerungen an „Firefly“ schwelgen. Und so. Der Mann hat einfach Charme 😉

8. Das beste Buch über das Digitale, das du je gelesen hast?

Ich habe seit über einem Jahr kein echtes Buch mehr gelesen 🙁 Über Digitales lese ich sowieso nur online. Ein eBook über Digitales, das meine Sicht auf die Internet-Welt verändert hat, war aber „Responsive Web Design“ von Ethan Marcotte. Ohne die Gedanken dieses Mannes würden wir heute immer noch auf dem Smartphone endlos auf Seiten zoomen, bis wir was erkennen können. Definitiv auch ein Tipp für Leute, die sich für Benutzerführung im digitalen Bereich interessieren, nicht nur für Frontend-Menschen.

9. Hast du eine anonyme Alternativ-Identität im Netz?

Nein. Ich habe eine alternative Identität in meinem Kopf, das ist völlig ausreichend.

10. Welchen Twitter-Crush würdest du gerne mal kennenlernen?

NATHAN FILLION!!! <3

 

Weiter gebe ich das Stöckchen an Sophia und Alex (der mich in seinem FollowFriday gefeatured hat, ohne zu wissen, was er sich damit antut :D). Die übrigen Verdächtigen hatten alle schon.

Bitte beantwortet mir doch mal diese Fragen:

1. Wie lautete dein allererster Tweet?
2. Benutzen deine Großeltern das Internet?
3. Der Kellner bringt das Essen. Gabel nehmen oder Smartphone?
4. Hast du schon mal eine Session auf einem Barcamp gehalten, oder würdest du gerne, und zu welchem Thema?
5. Erzähl uns was, was die NSA noch nicht über dich weiß!
6. Was war die beste Entscheidung, die du in diesem Jahr getroffen hast?
7. Ist Guitar Hero noch in?
8. Welche Serie hätte niemals abgesetzt werden dürfen?
9. Hast du als Kind Panini-Bilder gesammelt? Wenn ja, welche?
10. Welches Blog sollte ich mir unbedingt mal zu Gemüte führen?

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Von fehlenden Studentenausweisen und Farbkalibrierung: die erste Woche an der FH Trier

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So plötzlich wie sie kam war sie auch schon wieder vorbei: die erste „Begrüßungswoche“ in Intermedia Design war vollgepackt mit Kursen. Vormittags drei Stunden Fotografie, nachmittags drei Stunden Photoshop, sowie am letzten Tag noch Colormanagement, InDesign, Druckvorstufe und Präsentationsgrundlagen und eine Einführung in das Uni-Verwaltungssystem „StudIP“, die Bibliothek und das OPAC-System. Für mich als alten Uni- und Webdesign/Mediengestalter-Hasen war da meist nicht viel neues dabei, trotzdem kenne ich jetzt neue CS6-Techniken und Tastenkürzel, mein Macbook ist farbkalibriert (und nach dem ersten Schock haben sich meine Augen schnell umgewöhnt) und ich kann endlich mit einer DSLR umgehen!

Unser Semester mit ca. 26 Leuten ist in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere B-Gruppe ist ein lustiger, sehr angenehmer Haufen aus 20-29-jährigen mit sehr unterschiedlichen Begabungen. Zum Glück keine überstylten Hipster oder Besserwisser, sondern ganz normale Leute. Trotzdem musste ich mich erst mal dran gewöhnen, den Begriff „YOLO“ alle zehn Minuten zu hören und die Jungs aalen sich in ihren Besauf-Geschichten 😉

Weil ich mich etwas später immatrikuliert hatte, hatte ich bis gestern kein Semesterticket, was sich auch in meinem Bankkonto widerspiegelt. Die FH stellt grade auf neue Chipkarten um, es herrscht überwiegend Chaos, und so muss ich mich mit einem Papier-Ersatz begnügen. Unsere Gestaltungs-Fakultät ist aufgeteilt in den Irminenfreihof und den Paulusplatz nahe der Trierer City. Der Rest der FH sitzt oben auf dem Berg, am Schneidershof.[Weiterlesen]