Artikel
0 Kommentare

Wie ich werde, obwohl ich schon bin.

Ich warte immer noch drauf, dass es passiert. Der große Knall. Der Graben. Es geht mir schon viel zu lange gut. Die Angst wird noch lange in mir wohnen. Niemand kann das so verstehen wie ich. Was ich gesehen und erlebt habe.

Wenn ich ins Büro gehe, habe ich Angst, dass jemand sagt, jetzt musst du gehen. Jedes Wort in jeder Konversation, ich überprüfe, hinterfrage mich, hast du jetzt das richtige gesagt, warst du zu unfreundlich, zu ungeduldig? Doch irgendwann werde ich müde zu überprüfen. Nur mal kurz loslassen. [Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

Das Leben kann auch schön.

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Bonner Hofgartenwiese mit Blick auf das Unischloss

Seit 14 Tagen, 16 Stunden und 46 Minuten wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. Und warte immer noch auf den Haken. Es muss ihn geben. Es ist alles zu perfekt. Ich schreibe diesen Post von meinem Hinterhoflagen-Balkon mit Blick auf eine riesige, pink-blühende Magnolie, einen weiß-blühenden Apfelbaum, bepflanzte Blumenkästen und Hinterhofgärten. Ich habe wunderbar geschlafen in meinem separaten Schlafzimmer, eben haben mich die [Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Life is never easy.

Es ist so einiges passiert. Aber ich habe mich mit dem Bloggen zurückgehalten, weil meine Stimmung oft so im Keller war, dass ich Angst hatte etwas Gemeines zu schreiben. Also habe ich nichts geschrieben. Jetzt wird die Stimmung langsam besser. Der Frühling kommt und ich fühle, dass sich die Dinge zum Guten wenden.

Ich erinnere mich noch genau an die letzte Woche meiner Bachelorarbeit. Ich hatte alles genau durchgeplant, denn ich wollte in der zweiten Augustwoche nach Schottland, und mein Zeitplan ging auf. Dieser Moment, wenn du denkst du kannst alles von dir abfallen lassen, loslassen, mal wieder du selbst sein. Und dann stehst du in der Druckerei und alles geht schief. Wirklich alles. [Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

More money, more problems.

In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken über Lebensstandards gemacht. Für mich ist es eine völlig neue Erfahrung, jeden Monat ein Gehalt zu bekommen. In der Ausbildung gab es das auch, aber das war ein geringer Betrag, der kaum zum Leben reichte, damals war man jung und hatte keine Ahnung, wie man Geld verwalten soll, keine Pläne für die Zukunft, keine Sorge, dass man die Familie nicht wird ernähren können. Ich bemerke, wie ich mich verändere. Früher habe ich mühsam arbeiten und sparen müssen, um mir etwas zu leisten. Doch was dahinter geschieht, sieht niemand.

Nach außen hin: Fotos von Cafés und Einkäufen und Essen auf Tellern auf Instagram.

The real life: Im Café die letzten 5-Cent-Stücke zusammengekratzt, um das Stück Kuchen bezahlen zu können. Mit einem Teil des Geldes für die Miete günstige Schallplatten gekauft, damit man sich auch mal was gönnen kann.[Weiterlesen]