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Von fehlenden Studentenausweisen und Farbkalibrierung: die erste Woche an der FH Trier

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So plötzlich wie sie kam war sie auch schon wieder vorbei: die erste „Begrüßungswoche“ in Intermedia Design war vollgepackt mit Kursen. Vormittags drei Stunden Fotografie, nachmittags drei Stunden Photoshop, sowie am letzten Tag noch Colormanagement, InDesign, Druckvorstufe und Präsentationsgrundlagen und eine Einführung in das Uni-Verwaltungssystem „StudIP“, die Bibliothek und das OPAC-System. Für mich als alten Uni- und Webdesign/Mediengestalter-Hasen war da meist nicht viel neues dabei, trotzdem kenne ich jetzt neue CS6-Techniken und Tastenkürzel, mein Macbook ist farbkalibriert (und nach dem ersten Schock haben sich meine Augen schnell umgewöhnt) und ich kann endlich mit einer DSLR umgehen!

Unser Semester mit ca. 26 Leuten ist in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere B-Gruppe ist ein lustiger, sehr angenehmer Haufen aus 20-29-jährigen mit sehr unterschiedlichen Begabungen. Zum Glück keine überstylten Hipster oder Besserwisser, sondern ganz normale Leute. Trotzdem musste ich mich erst mal dran gewöhnen, den Begriff „YOLO“ alle zehn Minuten zu hören und die Jungs aalen sich in ihren Besauf-Geschichten 😉

Weil ich mich etwas später immatrikuliert hatte, hatte ich bis gestern kein Semesterticket, was sich auch in meinem Bankkonto widerspiegelt. Die FH stellt grade auf neue Chipkarten um, es herrscht überwiegend Chaos, und so muss ich mich mit einem Papier-Ersatz begnügen. Unsere Gestaltungs-Fakultät ist aufgeteilt in den Irminenfreihof und den Paulusplatz nahe der Trierer City. Der Rest der FH sitzt oben auf dem Berg, am Schneidershof.[Weiterlesen]

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Bürokratie und fiese Serienfinale.

Mein Versuch, immer zu einem Thema zu bloggen scheitert kläglich. Seit vorletzter Woche bin ich jetzt bei den Ironbloggern Bonn. Ich merke, dass das hilft. Und ich habe schon Unmengen neue Blogs entdeckt. Leider passiert es dann hin und wieder, dass es Crosspostings gibt, so wie bei Charlotte und mir 😉

Derzeit erfreue ich meinen Kopf mit strategischer Planung und sehr viel Bürokratie. Ich habe nämlich vor, im Herbst in Saarbrücken zu leben (zusammen mit dem besten Menschen der Welt). Leider gibt es beim Arbeitsamt kein Formular A38 dafür. Deswegen darf ich mich parallel um Studienbewerbung, Studienprüfung, Studienformulare, Studieneinschreibung, Jobinformationen, Gründungs- und Selbständigkeitsangelegenheiten, Steuerberater, Gerichtsurteile zum Arbeitslosengeld, Umzugskrams, Koordination, Wohnungssuche und Finanzorganisation kümmern. Auch wenn das alles sehr verwirrend ist ist es sehr ich, und deswegen nichts Neues 😉 Immer muss man die Arbeit der Sachbearbeiter selber machen!

Beworben hab ich mich in Trier für Intermedia Design. Das ist Mediendesign mit einem schönen Buzzword besetzt. Die Mappe haben sie schon genommen, jetzt muss ich nur noch eine Präsentationsprüfung und ein Prüfungsgespräch in den Sand setzen überleben.Hätte ziemlich sehr Bock auf dieses Studium!!

Daneben habe ich endlich mit Android-App-Entwicklung begonnen.

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