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Stöckchen von Carolin!

Wenn wir schonmal dabei sind, beantworte ich doch mal das Stöckchen von Caro. Ich blogge eh viel zu wenig, also: danke. Here we go!

1. Wie lautete dein allererster Tweet?

 

2. Was ist das Böseste, was du über die digitalen Medien je gedacht, gesagt oder geschrieben hast?

Gedacht: Meine digitale Reputation in den Sozialen Medien wird mir noch meine Karriere verhageln. Ansonsten würde ich nie ein böses Wort über Digitales verlieren!

3. Kannst du noch offline sein?

Ja. Tagelang. Aber nur wenn ich es freiwillig entscheiden kann. Nach dem Umzug hatten wir fünf Wochen kein Internet, und als die selbständige Webarbeit darunter zu leiden anfing fand ich das gar nicht mehr lustig 😉

4. Eine Erfindung (außer Zeitreisen), die fehlt?

Wireless Everything. Wie ich manchmal meine Ladekabel verfluche!! Aber da arbeiten die ja dran. Ich hoffe, dass man in Zukunft auf  Tischen und Panels und so laden kann und sich das Thema „Ich hab da kein Kabel für“ erledigt.

5. Google+ kann man getrost verlassen, oder?

Jup. Da geht nix mehr. Wie Wave, groß gehypt, schnell in der Versenkung verschwunden.

6. Wie lässt sich der digitale Graben überwinden?

Durch ganz viel Erklären und Geduld. Immer wieder. Auch wenn man’s leid ist. Ich mache da neulich gute Erfahrungen mit. Wenn man einmal an dem Punkt ist, wo dem Gegenüber der Mehrwert bewusst wird, hat man gewonnen.

7. Drei Twitteraccounts, denen man unbedingt folgen sollte?

@nbccommunity, für die tägliche Dosis „Community“ (nur wenn man die Serie gesehen hat und mag!)
@ellebil, für die tägliche Dosis „Starren“ und schöne Ironie und schwarzer Humor. Und viele gute Sachen über Bonn.
@NathanFillion, für in Erinnerungen an „Firefly“ schwelgen. Und so. Der Mann hat einfach Charme 😉

8. Das beste Buch über das Digitale, das du je gelesen hast?

Ich habe seit über einem Jahr kein echtes Buch mehr gelesen 🙁 Über Digitales lese ich sowieso nur online. Ein eBook über Digitales, das meine Sicht auf die Internet-Welt verändert hat, war aber „Responsive Web Design“ von Ethan Marcotte. Ohne die Gedanken dieses Mannes würden wir heute immer noch auf dem Smartphone endlos auf Seiten zoomen, bis wir was erkennen können. Definitiv auch ein Tipp für Leute, die sich für Benutzerführung im digitalen Bereich interessieren, nicht nur für Frontend-Menschen.

9. Hast du eine anonyme Alternativ-Identität im Netz?

Nein. Ich habe eine alternative Identität in meinem Kopf, das ist völlig ausreichend.

10. Welchen Twitter-Crush würdest du gerne mal kennenlernen?

NATHAN FILLION!!! <3

 

Weiter gebe ich das Stöckchen an Sophia und Alex (der mich in seinem FollowFriday gefeatured hat, ohne zu wissen, was er sich damit antut :D). Die übrigen Verdächtigen hatten alle schon.

Bitte beantwortet mir doch mal diese Fragen:

1. Wie lautete dein allererster Tweet?
2. Benutzen deine Großeltern das Internet?
3. Der Kellner bringt das Essen. Gabel nehmen oder Smartphone?
4. Hast du schon mal eine Session auf einem Barcamp gehalten, oder würdest du gerne, und zu welchem Thema?
5. Erzähl uns was, was die NSA noch nicht über dich weiß!
6. Was war die beste Entscheidung, die du in diesem Jahr getroffen hast?
7. Ist Guitar Hero noch in?
8. Welche Serie hätte niemals abgesetzt werden dürfen?
9. Hast du als Kind Panini-Bilder gesammelt? Wenn ja, welche?
10. Welches Blog sollte ich mir unbedingt mal zu Gemüte führen?

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Lampions.

lampions-medium

Ich lief heute durch die Stadt und es war diesig und kalt und grau. Die Luft tat gut in der Lunge. Ich stieg eine Treppe hinauf und überblickte von einem Ausguck die Dächer der Häuser. Dann stellte ich fest dass die Yashica nicht mehr auslöst. Also irrte ich umher auf der Suche nach Schönem für den Kopf. Es war ganz in Ordnung. Später gab es Zucker in Form von Kakao. Mit Schlagsahne. Auf alles gehört Schlagsahne, finde ich. Heute.

Wenn ich schon nicht mehr blogge, und alles doof finde und vor mir herschiebe, und der Herbstblues mich ganz und gar gepackt hat, dann poste ich wenigstens Bilder von Lampions. Die schaukelten bunt und lebendig im Herbstwind, als wollten sie sagen: „Hey, wir wollen noch nicht gehn, die nächste Grillfeier ist nur einen Sommer entfernt!“ Wie recht sie haben!

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Die Wahrheit über Saarbrücken.

Was ich vor etwa einem Monat über meinen neuen Wohnort schrieb, war der Versuch, mir etwas schön zu reden, was nicht schön ist. Ich bin ohne jegliche Vorurteile nach Saarbrücken gezogen. Ich war hier ein, zwei Mal in der City shoppen, aber nie lang genug unterwegs, um den wahren Charakter dieser Stadt kennen zu lernen. Trotzdem bin ich ein Mensch, der stets behauptet, er könne in jeder Stadt das Schöne finden. Ein bisschen so, wie wenn man einmal an der Spree in der Sonne saß und findet, dass man jetzt in Berlin leben kann. Die Realität sieht meist nicht so sonnig aus.[Weiterlesen]