Meine Mappe für die RFH Köln, Studiengang Mediendesign.

Vielleicht kommt mein Post ganz passend. Die DigiGes hat heute nämlich eine Broschüre mit dem Titel “Wie das Internet funktioniert” herausgegeben.

Und ich habe für meine Bewerbungsmappe zum Thema “Vernetzt…!” ein Bundesministerium für Digitales Leben erfunden*, das den Menschen in einer fiktiven Kampagne über den Bezug zur Natur auf witzige Art und Weise das Internet erklärt. Hauptinhalt der Kampagne sind eine Broschüre, eine Webseite und zugehörige Social Media Accounts.

Weiterhin habe ich das Thema “Vernetzt…!” in Bezug auf ein Fischernetz umgesetzt, das das Leben eines Fischers für immer verändern soll und welches als solches für die Möglichkeit und Vielseitigkeit der Vernetzung steht. Die Geschichte wird in einem selbst gecutteten Fotoalbum erzählt, das überwiegend selbst geschossene Fotos enthält und mit roter Kordel gebunden ist. Das Netz habe ich selbst besorgt und dekoriert und einen Tag mit dem Schießen der Bilder in einer Werft in Köln verbracht.

Als freie Arbeiten habe ich ein Verpackungsdesign für eine Kondomverpackung, ein Logodesign für ein Bio-Bistro (beides noch aus Berufsschulzeiten in der Ausbildung zur Mediengestalterin) sowie Abzüge von analogen Fotografien eingereicht.

Aufgeteilt wurden die drei Bereiche durch sogenannte “Tags”, also kleine Schildchen mit Beschreibung, die an Lesezeichenbändchen gebunden sind und innerhalb der Mappe befestigt wurden.

Alles wurde sorgfältig gedruckt auf matt glänzendes 70g-Papier in Din A4 und mit doppelseitig klebenden Fotoecken auf schwarzen 300g-Tonkarton in Din A3 geklebt.

Das Fotoalbum im mittleren Teil der Mappe wurde zudem rundherum mit zurechtgeschnittenen Filzmatten gepolstert, damit die darüber liegenden Arbeiten nicht umknicken.

In der Mappe stecken etwa 9 Wochen Arbeit, wobei ich wegen meines Vollzeitjobs nur am Wochenende und nach Feierabend arbeiten konnte. Mir war es wichtig, dass in der Mappe als Hauptthema eine Arbeit gezeigt wird, die so oder so ähnlich in der Realität umgesetzt werden könnte. Denn darauf zielt der Studiengang “Mediendesign” schließlich ab ;)

Zusätzlich enthielt die Mappe eine dreizehnseitige Dokumentation mit Hinweisen zur Ideenfindung und Konzeption, eine Erklärung zur selbständigen Erarbeitung sowie einen USB-Stick mit den Arbeiten in digitaler Form (durchblätterbares PDF).

Da man leider sehr wenig Infos über Mappen im Internet findet (außer so verwirrenden Online-Foren) habe ich mich entschieden diesen Post zu schreiben. Ich kann euch auch nur empfehlen zu der vorherigen Mappenbewertung zu gehen, wenn es eine gibt. Wenn ihr selbst mal eine Mappe erstellen müsst und Fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden!

* Liebe Bundesregierung, bitte verklagen Sie mich jetzt nicht, diese Arbeit ist rein fiktiv, wird nie veröffentlicht werden außer in Form dieses Blogposts und ich habe im Quellenverzeichnis brav auf die wunderschöne bundesregierung.de verwiesen ;)