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Meine erste Rollfilm-Filmentwicklung.

Vor kurzem habe ich meinen allerersten Lomo-Film selbst entwickelt. Bisher dachte ich ja, das sei eine spezielle Kunst, die nur richtig clevere Leute beherrschen. Mein Freund belehrte mich eines Besseren und schenkte mir zu Weihnachten ein Filmentwicklungsset. Das besteht aus zwei schwarzen Kartons.

In dem einen ist die Filmentwicklungsdose. In dem anderen fünf Flaschen mit Chemie. Ich besitze einen “Developing Tank Compact Universal” von AP mit zwei Spiralen zum Entwickeln von 135, 126, 127, 120/220-Film (in etwa dieser hier). Das Entwicklungsset für Farbnegativfilm ist von Tetenal und heißt “Colortec C-41 Negativ-Kit Rapid” (Link).

Man benötigt:

  • großes Waschbecken mit Stöpsel und Warmwasser
  • elektronisches Thermometer 
  • Trichter
  • Messbecher 
  • Smartphone mit mehreren Timern  
  • Plastikhandschuhe 
  • drei 1-Liter-Plastikflaschen, Edding, Schere
  • Tischdeckenbeschwerer oder ein anderer schwerer, anhängbarer Gegenstand an einer Wäscheklammer

Nix da mit Dunkelkammer. Na gut, wenn ihr den Film auf die Rolle rollt ist ein völlig abgedunkelter Raum vonnöten. Mehr aber auch nicht. Das ist easy-peasy und in Nullkommanix habt ihr den Film entwickelt! Als wir alles durch hatten fragte ich meinen Freund verwirrt, “Häh, das war’s jetzt schon!?” ;)

Anmischen der Entwicklungslösungen

Man mischt den Entwickler, den Fixierer und den Stabilisierer nach der Anleitung für 1 Liter in den drei leeren Flaschen an (das Konzentrat-Set von Tetenal ist nummeriert und wird dabei komplett leer, ihr könnt also nix falsch machen) und beschriftet sie. Mit den Flüssigkeiten in den drei Flaschen könnt ihr dann nachher 12 ISO400-(Roll)Filme oder 16 ISO200-(Roll)Filme entwickeln.

Aufwickeln des Films auf die Spirale

Bei der Entwicklerdose sind zwei weiße Spiralen-Teile aus Kunststoff dabei. Die müsst ihr so zusammenstecken, dass ein Rollfilm von der Breite her darauf passt. Am Rand der Spirale ist eine Art Laufbahn für den Film mit einer silbernen Kugel. Spannt man die Kante des Films dort hinein und dreht mit beiden Händen die Spiralenteile in gegensätzliche Richtungen, wickelt sich der Film von alleine auf die Rolle auf (dabei klickt es). Das solltet ihr vorher mal ein wenig üben, damit ihr es im Dunkeln könnt. Wie rum der Film auf der Spirale liegt ist egal.

Wenn ihr die Lösungen angemischt habt, geht ihr in den dunklen Raum, holt den Film aus eurer Kamera und wickelt ihn komplett ab. Es kann sein, dass ihr mit einer Schere das Ende von der Filmrolle abschneiden müsst. Dann ertastet ihr den Einspann-Punkt der Spirale und “klickt” den Film darauf. Dann legt ihr die Spirale in die Entwicklerdose, steckt den Plastikbolzen zum “Fixieren” oben drauf und schließt die Dose mit dem schwarzen Deckel. Sie ist jetzt völlig lichtdicht. Durch die Öffnung gießt ihr nachher die Lösungen ein.

Die Entwicklung des Films

In der Tabelle unter den Mengen in der Anleitung stehen auch die Zeiten, wie lange ihr welche Lösung in der Entwicklerdose behalten müsst. Am besten schreibt ihr euch vorher nochmal genau auf, bei wieviel Grad ihr was machen müsst. Dabei sollte man die Temperaturen im Waschbecken unbedingt einhalten, also messt lieber ein paar Mal mehr :)  Dann stellt ihr die verschiedenen Timer.

Wichtig: bei jeder Entwicklungsphase rollt ihr die Dose im Becken hin und her!! Der Film muss in Bewegung bleiben. Außerdem dürft ihr nicht vergessen, den roten Gummideckel auf die Dose zu machen, bevor ihr sie ins Waschbecken legt! Ihr braucht (laut Gebrauchsanleitung) für 120er-Film von jeder Lösung in den Flaschen immer 650ml. Wird das Beckenwasser mal kälter, lasst ihr heißes Wasser nachlaufen.

Und dann geht alles ganz einfach:

  1. 1.Timer an – 5 Minuten Dose rollen im 38 Grad warmen Waschbecken-Wasser. 
  2. Entwickler aus der Flasche in den Messbecher, 650 ml abmessen, roten Deckel abnehmen, in die Dose einfüllen.
  3. 2. Timer an – Filmdose 3 Minuten 15 Sekunden im 38 Grad warmen Wasser hin- und herrollen. Entwicklerlösung aus der Dose in den Messbecher gießen und mithilfe des Trichters wieder in die Flasche füllen.
  4. Fixierer im Messbecher abmessen, in die Dose füllen, Deckel drauf, 3.Timer anstellen. Dose im 38 Grad warmen Wasser hin- und herrollen. 
  5. Fixierer zurück in die Flasche gießen. 4.Timer starten. 
  6. 650ml Wasser aus dem Hahn in die Dose füllen, 3 Minuten im 30-40 Grad warmen Becken rollen, dabei alle 30 Sekunden etwa das Wasser wechseln (übriges Wasser ins Becken gießen). 
  7. Stabilisierer abmessen, in die Dose füllen, 5.Timer starten. 1 Minute im 20-40 Grad warmen Becken rollen. Stabilisierer in die Flasche zurückgießen.

Fertig. Also jetzt wirklich: fertig.

Trocknung des Films

Spannt euch irgendwo eine Wäscheleine oder Schnur auf, wo der Film abtropfen kann (z.B. in der Dusche). Holt den Film aus der völlig entleerten Entwicklerdose und hängt ihn mit dem einen Ende mit einer Holz- oder Wäscheklammer an die Schnur. An das untere Ende hängt ihr die Klammer mit dem schweren Gegenstand. So vermeidet ihr, dass sich der Film rollt.

Später könnt ihr den Film scannen. Bei Problemen gibt das Anleitungsheft Tipps. Bei Schlieren auf dem getrockneten Film wurde mir auf Twitter empfohlen, bei der letzten Wässerung einen Tropfen Spüli zuzugeben und den Film nachher mit den Fingern abzustreifen. Habe das aber noch nicht probiert!

Spült zum Schluss alle benutzten Gegenstände gründlich mit klarem Wasser ab!

Bei der nächsten Entwicklung habt ihr die Lösungen schon fertig angemischt und müsst nur noch die Entwicklung selbst durchführen. Ich habe mir als Trick überlegt, mir drei weitere Messbecher zuzulegen, die ich vor dem Entwickeln direkt mit den 650ml der drei verschiedenen Lösungen fülle sowie einen für das Wasserbad zu verwenden. So muss man nur noch nacheinander die Messbecher leeren und hat mehr Ruhe.

Die Flaschen bewahrt ihr an einem dunklen(!), nicht zu kalten oder warmen Ort auf. Die Lösungen halten grundsätzlich für mehrere Entwicklungen, achtet aber genau darauf, ob die Filme schwächer werden. Dann müsst ihr neue Lösungen anmischen.

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Einfach mal loslassen.

Kaffee im Macbook, Handy in Rechtsstreit, Festplatte ausgetauscht – seit Januar bin ich eine Technik-Nomadin. Ich habe seitdem zweimal komplett Leih-Handys eingerichtet und mehrere Leih- oder Arbeitsplatzcomputer. Wer sein persönliches Arbeitssetting kennt, weiß, wieviel Arbeit das ist. Ich bin dankbar für Bookmark- und Passwort-Sync von Google, Instapaper und externe Backup-Festplatten. Ich bin ein übervorsichtiger Mensch und sichere lieber zweimal. Uralte, wichtige Dokumente gibt es auch noch auf CD-Roms und DVDs, doch wer weiß wie lange die halten? Auf Google und Apple und Facebook kann man sich nicht verlassen, Amazon kann ebooks einfach so löschen, Google Zugänge sperren. Leben am Limit zum Datenverlust.

Irgendwie ist bei all dem aber auch eine Ruhe eingekehrt, die ich so nicht kannte. Was man nicht besitzt, muss man nicht beschützen. Man improvisiert, verzichtet auch schonmal, man gewöhnt sich nicht zu sehr an das Leihgerät, denn: es könnte jeden Tag weg sein. Wenn man sich einmal an die Technik im Alltag gewöhnt hat, dann ist es komisch, wenn man plötzlich den Kontakt zum Freundeskreis (Whatsapp) und den Informationen (private Daten auf externer Sicherungs-Festplatte) verliert. Aber das geht ein, zwei Tage und dann ist es ok.

Ich kann auch ohne, das wusste ich schon immer. Blöd nur, wenn man mit dem Web sein Geld verdient und sein Herz bereichert. Für mich ist mein alter Laptop nicht nur ein Sammelsurium an Hardware. Nein, er hat eine Geschichte, er teilt nämlich meine, hat so vieles miterlebt, Höhenflüge und Krisen und Nachmittage auf der Couch und Konferenzen und Filmabende. Festplatten-Desaster und CPU-Überlastungen. Schon komisch, dass man für ein Stück Metall und Kunststoff Gefühle empfinden kann.

Irgendwie glaube ich aber, dass alles für etwas gut ist. Neuanfänge können nie schaden. Ich überlegte gestern, mal wieder in die Bücherei zu gehen, jetzt, wo ich so viel Offline-Zeit habe. Vielleicht werde ich genau das tun.

Danke und farewell, MacbookPro. See you soon, maybe :)

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Einstieg in die App-Entwicklung

Sketchpads for Android

Im Oktober schrieb ich einen Post über die katastrophalen Apps für Android, insbesondere die Twitter-Clients. Mangels Zeit war ich bis jetzt nicht dazu gekommen, mich wirklich mit dem Thema zu beschäftigen. Doch nun hat es mich wieder eingeholt. Derzeit nutze ich Plume, das nach einem Update tatsächlich sehr viel benutzerfreundlicher ist, auf einem Galaxy Nexus 4. Trotzdem möchte ich nicht glauben, dass das UI-technisch das Höchste der Gefühle sein soll.

Ich baue mir also einen eigenen Client. Ob Twitter oder App.net entscheide ich später. Vorrangig baue ich den Client für mich, um einfach mal auszutesten, was möglich ist, und um mehr in die App-Entwicklung einzusteigen. Die meisten Clients scheitern nämlich an der Fülle der von Usern gewünschten Funktionen. Die neue Twitter-API hält mich davon ab, das Ganze für eine größere Öffentlichkeit zu tun. Daher bietet sich App.net eher an. Aber wir werden sehen.

Das Problem an den aktuellen Clients ist der UI-Styleguide von Android. Die einen werden meckern, sei doch mal froh dass es endlich mal allgemeingültige Design- und Benutzungsrichtlinien gibt, die bis aufs Äußerste getestet wurden. Das Problem ist, dass diese Richtlinien dafür sorgen, dass man das UI nicht mehr weiterdenkt, weil Google gute Begründungen liefert, seine eigenen zu nutzen. Das Android GUI ist funktional, einheitlich, barrierearm. Google gibt drei verschiedene Themes vor: “Holo Dark”, “Holo Light” und “Holo Light with dark action bars”, zu sehen hier. Dazu gibt es Vorgaben für Farbtöne, Icons und Typo sowie die allgemeinen Workflows und Screens.

Das alles ist ziemlich plausibel, aber es ist macht vor allem eines: es nimmt dem Entwickler Denkarbeit ab. Bei iOS ist das GUI nichts neues mehr. Es ist im Prinzip sogar Pflicht, weil der Apple-Store z.B. ab Mai Apps ablehnt, die nicht für Retina oder IPhone 5 optimiert sind. Dennoch hält es App-Entwickler nicht davon ab, außerhalb des Rahmens zu denken. Gute Beispiele sind z.B. Wunderlist oder Tweetbot.

Bei Android bestehen diese Richtlinien erst seit letztem Jahr. Android-Entwickler, die wenig bis keinerlei Ahnung von UI-Design haben, können sich nun dankbar zurücklehnen in dem Glauben, dass jeder Benutzer ihre App nicht nur in funktionaler, sondern auch in design-technischer Hinsicht schätzen wird. Das mag beim (nennen wir ihn mal so) Ottonormal-Android-Nutzer auch stimmen. Viele sind (aus meiner Erfahrung) einfach froh, dass sich in Sachen Design, UI und Usability bei Android endlich mal etwas tut.

Ich bin aber kein Ottonormal-Nutzer. Ich stelle grundsätzlich alles in Frage. Seit ich das “Absenden”-Papierflieger-Icon zum ersten Mal gesehen habe, geht es mir auf den Wecker. 80% der upgedateten Twitter-Apps für Android sind mit dem Holo Dark-Theme gebaut. Die Galerie unten beweist: Kaum jemand hat da mal weitergedacht, alle sehen irgendwie gleich aus. Früher haben alle gemacht, was sie wollten. Jetzt machen alle dasselbe. Und das können sie, weil es keine Kontrollinstanz für den Play-Store gibt. Aber nur, weil es nun endlich Richtlinien gibt, muss man die ja nicht kommentarlos hinnehmen. Ich möchte einen Client, der all die Funktionen beinhaltet, die ein normaler Twitter-User braucht. Er soll aber auch eine Wohltat für’s Auge sein und zum Benutzen einladen.

Dass es Entwickler gibt, die sich dazu durchaus schon einige Gedanken gemacht haben, kann man z.B. im Blog von dem Finnen Juhani Lehtimaki nachlesen: http://www.androiduipatterns.com. Für mich ein schönes und leider auch seltenes Beispiel für Entwickler, die wie ich auch ein umfangreiches Design-Verständnis haben.

Ich werde mein Experiment mit dem Design eines neuen User Interfaces beginnen. Ich bin keine Expertin in diesem Gebiet, aber ich habe genug Anwendungsbeispiele, wo sich in mir alles sträubt. Ich werde auch das Rad nicht neu erfinden. Funktionen und Gesten die sich bewährt haben dürfen gerne bleiben. Und danach geht es an das Entwickeln selbst.

Ich habe die Styleguides noch nicht komplett gelesen, aber ich weiß jetzt schon, dass es viele Kompromisse geben werden muss. Und es wird viel zu Lesen, Lernen, Testen und Prüfen geben. Aber solange ich Spaß dabei habe, why not ;)  Und damit ich mich selbst ein bisschen ansporne, poste ich neue Entdeckungen und Entwicklungen hier im Blog.

Let the fun begin!!

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Reanimation Teil 2

Schande über mein Haupt! Nach dem erfolgreichen Neustart Ende letzten Jahres war meine Blogger-Leidenschaft ein wenig eingeschlafen. Das hat sehr viele Gründe. Wenn man gerade in einer beruflichen Neuorientierung ist und sehr viel Frust über die Arbeitsmarktsituation aufbaut, dann staut sich die Wut. Aber Wut hat in meinem Blog nichts zu suchen (na gut, ab und an doch). Ich möchte wieder fröhliche, spannende Berichte posten! Und es gibt einiges zu berichten!

#bcRuhr6

Barcamp Ruhr Sessionplanung Barcamp Ruhr Session Spacetweetup

Vorletztes Wochenende war ich auf dem Barcamp Ruhr 6 in Essen. Mein liebenswerter Freund überließ mir sein hart erkämpftes Ticket, weil er ahnte, dass ich sonst Trübsaal blasen und in Traurigkeit versinken würde ;) Und wahrlich war das BarcampRuhr6 wieder einmal ein großes Vergnügen! Neben ausreichend gutem Essen und 77 tollen Sessions waren es mal wieder die Gespräche zwischendurch mit den tollen Menschen, die mir das Klassentreffen-Gefühl gegeben haben.

Einen Bericht von allen DMW-Quartieren findet ihr auch bei den Digital Media Women im Blog sowie ein Fazit und einen Ausblick auf nächstes Jahr bei @hirnrinde.

Gesehene Sessions:

Git für Einsteiger – @beelbrecht
Ally-Blog/Infos zur Accessability – @fernmuendlich
Lockpicking für Anfänger – @Katti
Experiment Verhandlungskunst – @ullrichsusanne
Buffy The Musical – @carolinn
Die Wüste lebt – @julianforscht
Tod eines Startups – @janpiatkowski
Ich bin da auch was dran am planen – @bertholdb (Scrum/Kanban)
Slideshare-Karaoke – @ullrichsusanne
Space-Tweetups – @simsullen und @Katti

Besonders gut gefallen hat mir tatsächlich die Space-Tweetup-Session. Ich hatte nämlich vor einiger Zeit Tweets dazu gelesen und war neidisch auf die Menschen, die dort tolle Dinge über die ISS und Astronomie und Weltraumforschung erfahren dürften. Ich bin seit ich klein bin verrückt nach sowas, aber in letzter Zeit fehlte mir einfach die Zeit, um mich damit zu beschäftigen. Es gibt übrigens ein schönes Space-Tweetup-Wiki mit vielen Infos!

Simon und Katti zeigten in ihrer Session Bilder aus dem CERN, darunter auch Bilder von DEN Servern WO DAS INTERNET GEBOREN WURDE <3, von Führungen in NASA- und Esa-Forschungszentren und Ausflügen zu Teleskopen (z.B. zum Radioteleskop Effelsberg, wo ich als kleines Kind schonmal war) sowie von den Tweetups selbst, wo dann auch schonmal Astronauten von der ISS ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ich glaube ja heute noch, an mir ist eine gute Astronomin verloren gegangen (danke liebe Gene, dass ihr mir so schlechte Fähigkeiten in Physik&Mathe schenktet! *grr*). Beim nächsten nahen Tweetup werde ich auf jeden Fall dabei sein!!

Wer mal wissen möchte, wie spannend das alles ist, sollte sich mal den Stream von dem Kanadier Commander Headfield auf Twitter anschauen! Er postet regelmäßig von der ISS Bilder und Fakten und beantwortet Fragen von Followern.

Highlight-Kommentar in der Session:

Tweet zur Spacetweetup-Session

Gelernt:

Eine ganze Menge! Eine Auffrischung in Git und neue Ideen und Tipps für agile Projektmanagement-Methoden, die Tatsache, dass Geparden erst einmal „verschnaufen“ müssen bevor sie ihre erlegte Beute fressen können und dass man Namibia niemals alleine erkunden sollte, die mulmige Erkenntnis, dass man ein normales Haustürschloss in 20 Minuten knacken kann („Lockpicking“), die Tatsache, dass Barrierefreiheit im Web noch einen langen Weg vor sich hat, den es lohnt zu gehen, aber auch viel zum Thema Selbständigkeit und dass es für kindliche Begeisterung in jedem Bereich niemals zu spät ist.

Barcamp Ruhr: das sind die manchmal stundenlangen Gespräche, die man bei einer Tasse Kaffee am Check-In, im Aufenthaltsbereich oder auf der Treppe mit oft völlig unbekannten Menschen führt und so seinen Erfahrungshorizont ein wenig erweitert. Man wird mit Themen konfrontiert, mit denen man sich sonst nie befasst hätte, und die einen unerwartet auch beruflich ein Stück weiter bringen. Hoffentlich kann ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein :)

Fotos:

#dmwk

Brigitte Glatzel bei der Einführung in den Abend

Brigitte Glatzel bei der Einführung in den Meet-up-Abend (Copyright: Thomas Riedel (Droid Boy) https://plus.google.com/109412176813322817236/posts)

Bei Getränken und selbstgebackenem Kuchen, vielen Smartphones und tollen Gesprächen gaben die Digital Media Women Köln gestern ihren offiziellen Einstand im Betahaus Köln. Unser 1.Meet-up war ein großer Erfolg und ich bin immer noch erleichtert, dass mich die vorherige Aufregung nicht davon abgehalten hat, zusammen mit Ute Blindert die DMW in Köln einem digital affinen Publikum vorzustellen.

Gespannte Zuhörer beim Meet-up der DMWK

Gespannte Zuhörer beim Meet-up der DMWK (Copyright: Thomas Riedel (Droid Boy) https://plus.google.com/109412176813322817236/posts)

Ich habe gestern Abend ganz fantastische Gespräche geführt, tolle neue Menschen, neue Apps und Techniken kennen gelernt und vor allem: eine Menge Spaß gehabt und viel gelacht :) Ich freue mich schon jetzt auf unseren Themenabend am 10.4.2013 in Köln und auf weitere Meet-ups! Ein großes Dankeschön geht an das Betahaus Köln, das trotz seiner momentan schwierigen Situation uns den tollen Raum zur Verfügung gestellt und uns mit Getränken versorgt hat. Ich kann nur jedem, der einen Workshop oder eine Veranstaltung plant, empfehlen, sich das Betahaus mal anzuschauen. Die Atmosphäre ist einfach einmalig!

Tweets vom Meet-up findet ihr bei unserem DMWK-Meet-up-Storify!
Und Fotos von dem wunderbaren Abend findet ihr im G+-Album von @boydroid: Zum Album

#VeronicaMarsMovie

Screenshot Kickstarter Veronica Mars Movie

Mitte letzter Woche postete jemand bei Facebook den Link zu einem Kickstarter-Projekt. Doch nicht irgendeins, nein. Es ging um den von Fans seit der Absetzung 2007 lange herbeigesehnten Veronica Mars Movie! Ich entdeckte Veronica Mars damals u.a. über Serienjunkies und schaute jede Folge, als es damals im ZDF im Nachtprogramm gezeigt wurde. In der Serie versucht die Detektiv-Tochter Veronica Mars, den wahren Mörder ihrer besten Freundin Lilly Kane zu finden und deckt nebenbei noch so einige andere Fälle auf. Nach dem Sehen der Original-Serie war ich endgültig süchtig! Umso schmerzlicher war für mich auch der Moment, in dem ich feststellen musste, dass nach der 3.Staffel Schluss war. Da half auch kein Season 4- Preview-Trailer bei Youtube!

Doch Autor und Produzent Rob Thomas hat es gewagt und ein Kickstarter-Projekt für den Film mit der höchsten Summe, die dort jemals gefordert wurde, gestartet. Und alle Rekorde gebrochen, denn innerhalb der ersten elf Stunden kamen schon über 2 Millionen Dollar zusammen. Aktueller Stand ist 3,7 Millionen. Es wird einen Veronica Mars Movie geben, und Carolin und ich haben ihn unterstützt!! Mein allererstes Crowdfunding!! Die Reaktionen von Rob Thomas auf Twitter:

Tweet von Rob Thomas #veronicamarsmovie

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#mobilephone

In other news, mein geliebtes Samsung Galaxy S3 weilt noch immer im Handyladen, in dem ich es Anfang Februar in Reparatur gegeben hatte. Grund: Die Mitarbeiterin dort hat die Reparatur meines Handys ohne meine Zustimmung genehmigt und erwartet jetzt, dass ich die Kosten bezahle. Sie gibt ihren Fehler zu, händigt mir nach eigener Aussage das Handy aber erst aus, wenn ich bezahlt habe, andernfalls, so ihre Drohung, werde sie mit einem Hammer (!!!) dafür sorgen, dass das Gerät in den Ursprungszustand zurückgesetzt wird Da ich nichts unterschrieben habe, bin ich im Recht. Auch die Verbraucherzentrale NRW hat mir das nach einer Rechtsberatung bestätigt.

Problem: Eine Anzeige sowie das Regeln der Geschichte über einen Anwalt wird mich vermutlich mehr kosten, als ich für die Reparatur zahlen muss. Und der zeitliche Aufwand ist auch nicht zu unterschätzen. Als Kunde hat man hier in Deutschland keinerlei klare Regelungen, was das angeht.

Wer mich kennt, weiß, dass ich sowas bis zur letzten Instanz durchziehen würde. Ich lasse mich nicht von einer arroganten Mitarbeiterin einschüchtern! Aber was tun? Diese Woche wird sich entscheiden, ob da mit Verhandeln mit Hilfe eines Partnershops noch etwas zu machen ist. Andernfalls werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und bezahlen müssen oder das Handy zurückbauen lassen müssen, was laut Auskunft der Werkstatt mehr als unmöglich ist. Ihr könnt mir glauben, so eine nervige Geschichte nimmt einen mit!

Ich werde darüber nochmal gesondert bloggen, wer den Namen des Geschäftes in der Bonner City erfahren möchte, kann mich gerne anschreiben.

#weekend

Am Wochenende weilte ich in privater Hinsicht wieder bei meinem Freund im Saarland, wo ich auf einem Geburtstag eine Trivial Pursuit-Version von 1989 (!) durchspielen durfte – ein verdammt großer Spaß!! Der Abend hat mich daran erinnert, mal wieder die Spielesammlung auszupacken oder ein paar Runden Ligretto zu spielen. Irgendwie vergisst man manchmal, wie schön das eigentlich ist :)

Neue Neuigkeiten dann nächste Woche! Es bleibt spannend!

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Ein paar Gedanken zu #Aufschrei.

Mir gehen seit gestern, wie so vielen anderen auch, so viele Gedanken durch den Kopf. Ich war vorgestern Nacht länger wach und habe durch Zufall den Beginn des Twitter-Memes “Aufschrei” mitbekommen, das auf die Bekanntmachung der Journalistin Laura Himmelreich folgte, die von FDP-Fraktionschef Brüderle belästigt wurde. Was mich am nächsten Morgen bei Twitter erwartete überforderte mich ein bisschen. Es ist ein bisschen, als würde man aus einem Tiefschlaf aufwachen und feststellen: ich bin gar nicht so selbstbestimmt wie ich immer dachte. Continue Reading →