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Life is never easy.

Es ist so einiges passiert. Aber ich habe mich mit dem Bloggen zurückgehalten, weil meine Stimmung oft so im Keller war, dass ich Angst hatte etwas Gemeines zu schreiben. Also habe ich nichts geschrieben. Jetzt wird die Stimmung langsam besser. Der Frühling kommt und ich fühle, dass sich die Dinge zum Guten wenden.

Ich erinnere mich noch genau an die letzte Woche meiner Bachelorarbeit. Ich hatte alles genau durchgeplant, denn ich wollte in der zweiten Augustwoche nach Schottland, und mein Zeitplan ging auf. Dieser Moment, wenn du denkst du kannst alles von dir abfallen lassen, loslassen, mal wieder du selbst sein. Und dann stehst du in der Druckerei und alles geht schief. Wirklich alles. [Weiterlesen]

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More money, more problems.

In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken über Lebensstandards gemacht. Für mich ist es eine völlig neue Erfahrung, jeden Monat ein Gehalt zu bekommen. In der Ausbildung gab es das auch, aber das war ein geringer Betrag, der kaum zum Leben reichte, damals war man jung und hatte keine Ahnung, wie man Geld verwalten soll, keine Pläne für die Zukunft, keine Sorge, dass man die Familie nicht wird ernähren können. Ich bemerke, wie ich mich verändere. Früher habe ich mühsam arbeiten und sparen müssen, um mir etwas zu leisten. Doch was dahinter geschieht, sieht niemand.

Nach außen hin: Fotos von Cafés und Einkäufen und Essen auf Tellern auf Instagram.

The real life: Im Café die letzten 5-Cent-Stücke zusammengekratzt, um das Stück Kuchen bezahlen zu können. Mit einem Teil des Geldes für die Miete günstige Schallplatten gekauft, damit man sich auch mal was gönnen kann.[Weiterlesen]

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Verdammte Filterbubble.

Am Montag war ich nach gaaanz langer Zeit mal wieder beim Webmontag Bonn. Lina organisiert den seit Jahren vorbildlich und großartig und ich wollte einfach mal wieder unter guten Leuten sein.

Diesen Montag hielt Johanna vom bonn.Lab einen Vortrag über das Projekt #bonnfiji. Dabei geht es um Unterstützung und Aktionen zum UN-Klimagipfel, der vom 6.-17. November 2017 anstelle auf dem viel zu kleinen Fiji in Bonn stattfindet (Fiji ist eigentlich Vorsitz für den Gipfel in diesem Jahr). Um die 20.000 Delegierten und Mithelfenden unterzubringen sucht die Stadt Bonn dringend private Unterkünfte. Jeder kann also mithelfen, indem er einfach einen Schlafplatz zur Verfügung stellt. Sich informieren kann man auf Facebook hier und hier sowie bei der Stadt Bonn. Der Vortrag von Johanna war echt toll und sie zeigte, welche Aktionen schon durchgeführt wurden und geplant werden.

Johanna bat zu Beginn um eine kurze Vorstellungsrunde, um zu erfahren, was jeder einzelne Anwesende für den Klimaschutz tut. Da kamen ganz tolle, lustige und erschreckende Antworten zustande:[Weiterlesen]

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Ankommen.

Seit 24 Tagen bin ich nun „so richtig“ wieder in Bonn. Seitdem ist eine ganze Menge passiert, um mich herum und mit mir.

Die Entscheidung hierher zurückzukommen war goldrichtig. Ich war schon lange nicht mehr so zufrieden. Bis zur völligen Entspanntheit braucht es noch eine abgearbeitete To-Do-Liste und eine Runde Yoga, aber ich merke jetzt schon, wie mich der Wechsel glücklicher macht.

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Von Filterblasen und Lesungen.

Auch mich haben die Entwicklungen der letzten Woche etwas überwältigt. Ich starrte morgens um sechs Uhr mit müden Augen auf Twitter und dachte „Ist das der ihr Ernst?!“ Auch wenn ich nicht naiverweise geglaubt hatte, dass Hillary gewinnt, weil ich gesehen habe was hier in Deutschland mit der AfD passiert ist, so machte mich doch diese Wand an roter Farbe in der Bundesstaaten-Karte sprachlos.

Ich habe schon länger Schwierigkeiten mit der traditionellen us-amerikanischen Mentalität. Ich meine damit die Ansichten und Traditionen der Südstaaten-Bewohner. Ich bin mal auf Instagram einer jungen Frau aus den USA gefolgt, die tolle sportliche Kunststücke zeigte. Eines Tages postete sie jedoch ein Bild mit einer Waffe und einem fröhlichen Kommentar á la „Heute schieße ich aus Spaß mal ein bisschen auf dem Feld in der Gegend herum.“[Weiterlesen]